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Stadtwanderung an der Würm entlang

 

Historische Wanderung auf der Via Zeitreise

Nachdem unsere Herbstwanderung wegen des schlechten Wetters ausgefallen war, war es erfreulich, dass sich zur Adventswanderung wieder 10 Teilnehmer eingefunden hatten. Vom Bahnhof Pasing ging es über den Pasinger Marienplatz zunächst durch den Stadtpark. Bei leider wenig Winterstimmung wanderten wir immer an der Würm entlang durch den Park.



 

Ein Grüppchen Wanderer fand sich im März an der S-Bahnstation Geisenbrunn ein, um auf einer archäologischen Wanderung in die Vergangenheit einzutauchen. Auch wenn die Bodendenkmäler aus der Römerzeit, wie Keltenschanze, Hügelgräber und Toteisloch nur noch schwer zu erkennen sind, so sorgt ein kleiner Verein aus Gilching dafür, dass die Vergangenheit durch Schautafeln und einen Audio-Guide lebendig bleibt.
Erkennbar war auf jeden Fall, dass sich die Römer schon die schönsten Flecken mit besonderer Aussicht in das Voralpenland zum Besiedeln ausgewählt hatten. Auch ein Abstecher in die jüngere Geschichte zu den "Goldmachern" lädt zum Studieren der Schautafel ein. Wer weiß, wie ein QR-Code funktioniert, kann sich Dank moderner Technik in die Römerzeit zurückversetzen lassen. Wie immer gemütlicher Ausklang beim Mittagessen.

Karin Holzer

Dabei konnten wir erstaunt beobachten, wie weit die Biber bereits nach München vorgedrungen sind. Zahlreiche kleinere, aber auch große Bäume wiesen die typischen Nagespuren auf oder waren gar gefällt. Zur Abwehr sind die schützenswerten Bäume bereits mit Drahtgittern versehen. Über den Paul-Diehl-Park in Lochham ging es weiter Richtung Gräfelfing und Planegg.
Nach 2,5 stündiger Wanderung war unser Ziel mit der Gaststädte "Heide Volm" erreicht. Die gute Küche fand allgemein Anklang, so dass wir bei Ratsch und in Erinnerungen schwelgend bis in den Nachmittag sitzen blieben. Gut, dass der Bahnhof nicht weit war, denn die strapazierten Glieder waren durch das lange Sitzen ganz schön steif geworden. Das Fazit: diese Art Wanderungen sollten wir nicht einschlafen lassen!

Helmut Holzer

 

Generationenausflug zu den Kuhfluchtwasserfällen

Der Name war vielversprechend und auch die Aussicht, einen der höchsten Wasserfälle Deutschlands einmal kennenzulernen. Das Wetter war allerdings weniger einladend. Nachts hatte es noch einmal geschneit und die Gipfel der Berge rund um Garmisch waren in Wolken gehüllt. Dennoch machte sich ein kleines Grüppchen entsprechend dem Motto der Generationentour von 7 bis 75 Jahren mit Mützen und Handschuhen bewaffnet auf den Weg. Auch wenn es morgens noch frisch war, so kam immerhin die Sonne zwischen den Wolken hervor und bescherte uns stimmungsvolle Eindrücke in der Schlucht der Wasserfälle. Wir lernten, dass der Spaziergang zu den Kuhfluchtwasserfällen kein Geheimtipp ist. Dazu ist die tief eingeschnittene Schlucht mit ihren vielfältigen Wasserbecken auch zu imposant. Die Hauptquelle der Kuhflucht sprudelt im Frühjahr bei Schmelzwasser tosend aus der 200 m hohen Abschlusswand des Kuhfluchtgrabens. Über 270 m braust das Wasser in drei Fallstufen ins Tal und lädt im Auslauf sogar zu Bachspielen ein. Allerdings war das Wasser doch zu kalt, um all zu lange zu verweilen. Wir haben uns aber fest vorgenommen, im Sommer wieder einmal einen Ausflug an die Kuhflucht zu unternehmen.

Karin Holzer